Gemeinde Groß Molzahn

Presse
SVZ 18.07.2011: Jubiläumsfeier: Kommunalpolitiker würdigen Engagement der Feuerwehr Drucken E-Mail


18. Juli 2011 | 00:05 Uhr | von mica

GROß MOLZAHN - Kommunal- und Kreispolitiker haben gestern das ehrenamt liche Engagement von Brandschützern gewürdigt. Anlass dafür war die offizielle Festveranstaltung zur 75-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Groß Molzahn. Dabei wurde u. a. Gerda Melchin geehrt, die von 1976 bis 1988 Wehrführerin in dem Dorf gewesen ist. Auszeichnungen erhielten zudem ihre Nachfolger Peter Hermann (1991 bis 1996 Wehrführer) und Dieter Hermann (bis 1999). Alle Drei konnten gestern nicht an der Feier teilnehmen.

Bürgermeister Karl-Heinold Buchholz zollte den freiwilligen Brandschützern einen hohen Respekt. "Heutzutage weiß die Feuerwehr nie, zu welchen Einsatz sie gerufen wird - ob Brand, Verkehrsunfall oder Naturkatastrophe. Wir haben hier eine Truppe, auf die man sich verlassen kann", sagte Buchholz. Zu dieser Truppe gehören 17 aktive Feuerwehrmitglieder inklusive des heutigen Wehrführers Danny Strauch.

In die Schar der Gratulanten reihte sich gestern auch der Rehnaer Amtsvorsteher Andreas Spiewack ein. Er wünschte den freiwilligen Einsatzkräften auch weiterhin für die Zukunft Erfolg und vor allem Gesundheit. Der Lüdersdorfer Bürgermeister Prof. Dr. Erhard Huzel ergänzte in seinem Grußwort: "Die Arbeit, das ganze Engagement, die vielen Stunden im Ehrenamt sind häufig überhaupt nicht möglich, wenn die Familien und Partner nicht mitziehen würden."

Amtswehrführer Heinz Hinzmann übermittelte den Groß Molzahnern Brandschützern die Glückwünsche sämtlicher Feuerwehren des Amtes Rehna und des Kreisfeuerwehrverbandes. "Hinter 75 Jahren Feuerwehr verbirgt sich ein freiwilliges Engagement von Bürgern für Bürger. War der Brandschutz zur Gründungszeit noch mit Löscheimer und Feuerpatsche versehen, so hat sich dies vehement verändert", so Hinzmann. Nicht mehr das Löschen alleine, sondern das Retten, Bergen, Schützen und die technische Hilfeleistung sowie die Hilfe bei Naturkatastrophen und der Umweltschutz stünden heute im Vordergrund. "Das schafft ihr auch deshalb, weil Familienangehörigen eingebunden sind in eure Arbeit. Zudem ist euch gelungen, dass Alt und Jung voneinander lernen", sagte Hinzmann.

Gegründet worden war die Feuerwehr Groß Molzahn am 12. Juli 1936 als Gutswehr der Domäne. Im Vordergrund stand damals der Schutz des Gutes mit seinen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Von dieser Zeit erhalten geblieben ist eine Spritze mit der Bezeichnung "TS 6", die noch heute zu den Ausstellungsstücken des Internationalen Feuerwehrmuseums Schwerin zählt.

Wehrführer Danny Strauch (2.v.r.) konnte gestern zahlreiche Präsente und Glückwünsche entgegen nehmen. Die Groß Molzahner Feuerwehr feierte ihr 75-jähriges Bestehen.


 



Aktualisiert ( Montag, den 25. Juli 2011 um 20:14 Uhr )
 
SVZ 20.04.2011: Melker suchen die Besten ihres Fachs Drucken E-Mail


20. April 2011 | 00:10 Uhr | von Malte Behnk

GROß MOLZAHN - Heute wird der beste Melker im Landkreis Nordwestmecklenburg gesucht. Im Betrieb der Milchproduktion Groß Molzahn GmbH treten 18 Teilnehmer im Kreisleistungsmelken an. Sie arbeiten in Betrieben in Grevesmühlen, Klütz, Wakenstädt, Köchelstorf, Rüting, Webelsfelde, Brook, Jese, Pötenitz und dem Gastgeberbetrieb in Groß Molzahn. Sie treten im Wettbewerb in zwei Altersklassen an, der Jugend bis 25 Jahre und den älteren Teilnehmern. "Der Kreissieger aus der Jugendklasse nimmt dann im nächsten Jahr am Landesleistungsmelken teil und kann sich da für den Bundeswettbewerb im folgenden Jahr qualifizieren", sagt Hildegard Zillmann, Inspektorin für NWM im Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung Mecklenburg-Vorpommern, e.V..

Beim Kreisleistungsmelken geht es nicht allein darum, die Milch aus dem Kuheuter heraus zu bekommen. Es gehört für die Wettbewerbsteilnehmer einiges mehr dazu. Sie müssen im theoretischen Teil 20 Fragen beantworten, die sich mit dem Melken, der Milchquote, der Milchbildung bei der Kuh, deren Leistungsfähigkeit und auch deren Anatomie beschäftigen. "Wer alle diese Fragen richtig beantwortet, der kann sich schon auf die Schulter klopfen", sagt Hildegard Zillmann. Vor dem eigentlichen Melken gibt es weitere praktische Aufgaben für die 18 Teilnehmer. So müssen sie unter Beweis stellen, dass sie per Hand das Euter anmelken können. Bei dieser Gelegenheit müssen sie einen so genannten Schalentest durchführen. "Dabei wird aus jedem Viertel des Euters etwas Milch in eine von vier Schalen gemolken, die so den Vierteln zuzuordnen sind. Dann lässt sich mit fachmännischem Blick erkennen, ob die Milch gut ist, oder ob sich mögliche Krankheitsanzeichen zeigen. Dann würden sich zum Beispiel Flocken ausbilden", sagt Zillmann. Somit geht es im Wettbewerb neben dem reinen Melken um die gesamte Aufgabe, die Milch im allerbesten Zustand zum Verbraucher zu bringen.

Schlussendlich wird im Wettbewerb aber auch gemolken. Acht Kühe stehen für jeden der 14 männlichen und vier weiblichen Teilnehmer bereit. Sie müssen in "einer ordentlichen Zeit", wie Hildegard Zillmann sagt, gemolken werden. "Das liegt je nach den Kühen etwa zwischen vier und acht Minuten", sagt sie. Dann kommt es selbstverständlich darauf an, ob alle Euter leer gemolken wurden, aber auch die Qualität wird untersucht. Die Fachleute vom Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung Mecklenburg-Vorpommern erkennen gleich, ob ein Euter vielleicht nicht ganz korrekt gereinigt wurde oder sonst irgendwelche Verunreinigungen die Qualität der Milch trüben.

 
 

 



Aktualisiert ( Dienstag, den 17. Mai 2011 um 16:23 Uhr )
 
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